Mietanpassung in Österreich — VPI und Mietpreisbremse
In Österreich wird die Miete häufig an den Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Austria gekoppelt. Die Anpassung erfolgt auf Basis einer Wertsicherungsklausel im Mietvertrag.
Die Formel:
Neue Miete = Basismiete × Aktueller VPI / Basis-VPI (max. 5% Erhöhung)
Seit 2025 gilt eine gesetzliche Deckelung von 5% pro Jahr (Mietpreisbremse), die bis 2028 in Kraft bleibt.
Richtwertmiete vs. freie Miete
In Österreich gibt es zwei Hauptkategorien von Mietverhältnissen:
- Richtwertmiete: Gilt für Altbauwohnungen (vor 1945/1953). Der Richtwert wird per Verordnung festgelegt und regelmäßig angepasst.
- Freie Miete: Gilt für Neubauwohnungen. Hier wird häufig eine VPI-Wertsicherungsklausel vereinbart.
ImmoDesk unterstützt beide Varianten und berücksichtigt automatisch die gesetzliche 5%-Deckelung.
Die Mietpreisbremse 2025–2028
Um Mieter vor starken Mieterhöhungen zu schützen, hat die österreichische Regierung eine Mietpreisbremse eingeführt. Von 2025 bis 2028 dürfen Mieten jährlich um maximal 5% erhöht werden — unabhängig von der tatsächlichen VPI-Entwicklung.
ImmoDesk berechnet die Mietanpassung automatisch unter Berücksichtigung dieser Deckelung und weist Sie darauf hin, wenn die Deckelung greift.